Heilpraktiker/in ein Weg in die Zukunft


Im 20. Jahrhundert erlebte das

Gesundheitswesen der westlichen Welt zunehmendals wissenschaftlich-

schulmedizinisch dominierter

Gesundheitsbereich Bedeutung.

Ärztliche Versorgung, Krankenkassen/

Krankenversicherungen, öffentliche

Gesundheitsdienste, Krankenhäuser,

Kurbetriebe/ Sanatorien und

Pflegeeinrichtungen wurden aufgebaut und

erreichten einen hohen Standard.

Getragen wurde diese Entwicklung zu großem Teil durch bahnbrechende Erfindungen

der computerunterstützten Medizintechnik und Pharmaindustrie.

  

Gesundheit als Wettbewerbsfaktor – zukünftiges Gesundheitswesen

Die heutige Informationsgesellschaft löst zunehmend die maschinengebundene
Produktivität ab. Die Arbeitsproduktivität des Menschen, die sogenannte „man-power“ rückt in den Vordergrund.

Mit zunehmender Anforderung an den „Wirtschaftsfaktor: Mensch“ verbunden ist der Begriff der „personalisierten Medizin“ immer lauter zu hören.

Ein zweiter Gesundheitsbereich entsteht und ein wachsendes Gesundheitsbedürfnis entwickelt sich zu einem bedeutsamen Wirtschaftszweig.


Fakten

287,3 Milliarden Euro für Gesundheit wurden für medizinische Vorsorge und Heilung ausgegeben, das sind 11,6 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieses Jahres bzw. 3.510 Euro pro Kopf (Statistisches Bundesamt Deutschland, Wiesbaden, 2012).


Konsequenzen

Der neu aufkommende Gesundheitsmarkt zeigt hohe Innovationskraft und ganz neue Entwicklungen.

Die privat finanzierten Produkte und Dienstleistungen wie individuelle Gesundheitsleistungen und eben auch die zunehmende Nachfrage alternativer Therapieangebote sind Kennzeichen des so genannten „zweiten Gesundheitsmarktes“.

Alternativen der Diagnose und überliefertes/ traditionelles Heilwissen gewinnen somit zunehmend Resonanz.