Forced Use Therapie bei Patienten mit Halbseitensymptomatik

Die Forced Use Therapie und Constraint Induced Movement Therapy (CIMT) sind Therapieverfahren für Patient*innen mit Hemiparese nach einem Schlaganfall. Die Therapieformen wurden auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt und gehören zu den am besten untersuchten und effektivsten Therapieverfahren zur Verbesserung des Arm-Hand-Gebrauchs nach einem Schlaganfall. Im Kurs lernen Sie die wissenschaftlich-theoretischen Hintergründe zu den Therapieformen sowie die Voraussetzungen zu deren Durchführung kennen. Anhand von Fallbeispielen werden das praktische Vorgehen erarbeitet und verschiedenen Therapievariationen für Klinik und Praxis erläutert.
Nachweislich kommt es zur Übertragung der erarbeiteten Fähigkeiten in den Alltag (carry over).

  • Entstehung des Taub`schen Bewegungstrainings
  • Überblick über Forced Use und die Gruppe der CIMT-Therapien
  • Eignung der Patienten für diese Therapie/ hinderliche Faktoren
  • Restriktionsmittel
  • Befunderhebung und Behandlungsplanung mittels des Wolf Motor Function Test
  • Selbständige Planung und Durchführung eines Forced Use Trainingsprogramms
  • Fazilitation von Einarmaktivitäten bei Hemiparese nach Schädigung des ZNS
  • Messbarkeit des Therapieerfolgs
(Kein Bild gefundenDr. rer medic Holm Thieme)
Leitung:
Dr. rer medic Holm Thieme/ M.Sc, tätig als Dozent und Lehrbeauftragter mit dem Schwerpunkt neurologische Rehabilitation und Forschungsmethoden, wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Referent in der Weiterbildung; zahlreiche nationale und internationale Publikationen und Vorträge im Bereich der neurologischen Rehabilitation
140,00 €
Beginn:
29.02.2020
Ende:
29.02.2020
Kurszeiten:
Sa. 29.02., 09:30 - 17:00 Uhr
Kursort:
MFZ Leipzig GmbH & Co.KG, Alter Amtshof 2-4, 04109 Leipzig
Zielgruppe:
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ärzte
FP:
9
Kursnr.:
L-FU-20-01
Status:
freie Plätze

Persönliche Angaben

140,00 €

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