Lokale Stabilität nach PEP: Patientenzentriert, Evidenzinformiert, Praxisorientiert

Modul: LWS-Becken-Hüfte – Das Multimodale Management für Muskuloskelettale Beschwerden

System PEP von Christine F. Hamilton

  • Patientenzentriert
  • Evidenzbasiert
  • Praxisorientiert

Das „Fast-Tracking“ multimodale Management zur lokalen Stabilität der Gelenke.
Welcher Befund, welche Übungen kommen zuerst? Welches Management steht bei welcher Patientengruppe an? Mit welcher therapeutischen Strategie kann der Patient seine Beschwerden aktiv beeinflussen?  Wie setzt man die Behandlung fort? Wie kann man die Patienten motivieren, sich aktiv am Genesungsprozess zu beteiligen?
Ziel ist es, so effektiv und effizient wie möglich, die patientenspezifische, funktionelle Beeinträchtigung zu beheben.
In diesem Kurs lernt man Fast-Tracking Physiotherapie.
Die unzähligen Fragebögen, Testbatterien und Behandlungsevidenzen aus der Wissenschaft werden gezielt komprimiert und für die Praxis- und Patiententauglichkeit geordnet. Therapeutische Übungen (aus der lokalen Stabilität der Gelenke) zur segmentalen Stabilität, Haltungskontrolle, zum Gleichgewicht, zur Wahrnehmung, zur Okulomotorik, zur Beweglichkeit und zur Kraftausdauer werden mit manuellen Techniken, edukativer Therapie und Biofeedback systematisch ergänzt.
Ziel des Kurses ist es, das multimodale Management so effektiv und effizient wie möglich individuell auf den Patienten zuzuschneiden.

Teil 1: LWS-Becken-Hüfte               [25 FP]
Die Fast Tracking PEP-Prozesse für diverse lumbopelvische Beschwerden wie unspezifische, akute und chronische Kreuzschmerzen,
Spondylolithesis, SIJ- Beschwerden, Femoracetabuläre „Impingements“ (FAI) werden erarbeitet. Komorbiditäten wie Inkontinenz,
Atemwegserkrankung, gastrointestinale und Postpartum- Beschwerden werden mit einbezogen.

Lernziel:
Therapeutische Übungen zur Aktivierung der tiefen, lumbopelvischen und Hüft-Muskeln (Beckenboden, Psoas, Glutäii, Transversus Abd,
Atmung und Multifidus lumbalis), zur axiale Haltungskontrolle und des Gleichgewichts werden erlernt und systematische nach aktueller
Evidenz und patientenspezifischem Bedarf umgesetzt.
 

  • Aktive Maßnahmen als wesentliche Strategie zur Symptom-Modifikation nach dem Test- Re-Test-Prinzip lernen und anwenden
  • Patientensubgruppen und Komorbiditäten erkennen und folglich behandeln
  • Motorische-Kontrolle-Übungsstrategien zur segmentalen Stabilität, Mobilität, Haltungswahrnehmung, Haltungskontrolle, Okulomotorik, Kraftausdauer und zum Gleichgewicht erlernen, vermitteln und zur Symptom-Modifikation anwenden
  • therapeutische Übungen der lumbopelvischen Muskeln und Hüftmuskeln: Beckenboden, Psoas, Glutäii, Transversus Abd, Diaphragma, und Multifidus lumbalis erlernen und patientenspezifisch einsetzen
  • Anwendung von Biofeedback für ein effektives motorisches Lernen: Ultraschall, Stabilizer (Druck), Laser pointer, Elektromyographie (EMG)
  • Evidenz wird kompakt und pragmatisch angewandt
  • Schlüsselfragen der Anamnese und funktionellen Beeinträchtigung
  • Prognostische Faktoren des Therapieerfolgs
  • Die Vorteile der Patienten- und Therapeutenpräferenzen
  • Patientengespräche einfach und sinnvoll gestalten: „Survival of the optimist“
  • Wann, was und bei wem gehören manuelle Techniken zum Behandlungsplan?
  • Erstellung und Fortsetzung eines multimodalen Behandlungsplans individuell zugeschnitten

 

Leitung:
Christine F. Hamilton / B.PHTY (Mitglied der Joint Stability Research Unit, University of Quennsland)
Kursgebühr:
290,00 €
Beginn:
07.12.2019
Ende:
09.12.2019
Kurszeiten:
Sa. 07.12., 14:00 - 19:00 Uhr
So. 08.12., 09:00 - 18:00 Uhr
Mo. 09.12., 09:00 - 18:00 Uhr
Kursort:
MFZ Leipzig GmbH & Co.KG, Alter Amtshof 2-4, 04109 Leipzig
Zielgruppe:
Physiotherapeuten
FP:
25
Kursnr.:
L-PEP-19-01
Status:
freie Plätze

Persönliche Angaben

290,00 €

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